06. Dezember 2017 | Pressemeldungen

Klimaschutzkonferenz bei J.W. Ostendorf in Coesfeld

Wirtschaft diskutiert Ziele und Maßnahmen

Ein Blick hinter die Kulissen: Dr. Hans-Joachim Weintz (r.), Direktor Technische Unternehmensentwicklung, führt die insgesamt 30 Teilnehmer der Klimaschutzkonferenz durch die Produktion des Coesfelder Farbherstellers. Im Fokus: Vorstellung einzelner Maßnahmen zur Einsparung von Emissionen im Rahmen des Fertigungsprozesses.

Coesfeld, 30. November 2017. 25 große, mittlere und kleine Unternehmen - von ALDI Süd und BSH Hausgeräte über die Stadtwerke Karlsruhe bis hin zu Schwörer Haus und Worlée Chemie - trafen sich zur zweitägigen Konferenz des Verbands der „Klimaschutz-Unternehmen“ im westfälischen Coesfeld. Gastgeber und einziger Farbenhersteller unter den Klimaschutz-Unternehmen war J.W. Ostendorf (JWO). Der Verband sieht sich als Vorreiter des Klimaschutzes, dessen Mitglieder sich freiwillig zu messbaren und ehrgeizigen Zielen bei Klimaschutz und Energieeffizienz verpflichtet haben. Bei der Konferenz im Logistikzentrum von JWO stellten sich die Neu-Verbandsmitglieder Aldi Süd und Feralpi Stahl mit ihren Klimaschutzstrategien vor. Weitere Teilnehmer der Konferenz waren Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).

„Der Schutz der Umwelt und die Senkung von Emissionen ist Teil unseres Geschäftsmodells, wir nehmen den Begriff „gesellschaftliche Verantwortung“ ernst“, betonte Dr. Hanja Ostendorf als Repräsentantin der Inhaber-Familie in ihrer Eröffnungsrede das Engagement des Unternehmens. Dem Unternehmen sei der gegenseitige Austausch über Branchengrenzen hinweg extrem wichtig, um neue Anregungen zu bekommen. „Wir entwickeln gut ausgearbeitete und hervorragend funktionierende „Best Practice-Modelle“ zur Einsparung von Emissionen, die sich unsere Mit-gliedsunternehmen gegenseitig zur Verfügung stellen“, be-schrieb Wolfgang Saam, Geschäftsführer der Klimaschutz-Unternehmen, die Strategie des Verbands. So gab es während der Konferenz Workshops zur Mitarbeitermotivation für mehr Energieeffizienz im Betrieb, zu Innovationen bei der Nutzung von Abwärme und zur Einführung von E-Autos und E-Bikes in Firmen-Fuhrparks. Aber auch Produkte und die Art ihrer Herstellung standen im Fokus: „Nachhaltige Produkte sollen in Zukunft zu einer Selbstverständlichkeit für den Verbraucher werden“, beschrieb Dr. Julia Adou, Leiterin Corporate Responsibility bei ALDI Süd, Ziel und Strategie ihres Unternehmens.

 JWO steht bei den Klimaschutz - Unternehmen als Beispiel für „Ressourceneffizienz“, einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Lebensweges eines Farbprodukts von der Rezeptur über die Herstellung bis zur Anwendung. „Allein in der Herstellung brauchen wir bis zu 72 Prozent weniger Prozessenergie gegenüber der herkömmlichen Farbenfertigung“, erklärte Dr. Hans-Joachim Weintz, Direktor technische Unternehmensentwicklung bei JWO. Das Ziel von JWO: Auf Basis des Jahres 2015 will das Unternehmen bis 2020 die Treibhausgasemissionen um weitere 10 Prozent senken.

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