J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG

FIRMENPROFIL

Lösemittelfrei, wasserbasiert, umweltfreundlich – J. W. Ostendorf (JWO) ist Pionier für nachhaltige Farben. Damit ist das mittelständische Familienunternehmen in der dritten Generation aus dem westfälischen Coesfeld führend in Europa. Die JWO-Gruppe inklusive des französischen Tochterunternehmens Renaulac ist in mehr als 18 Ländern tätig und beliefert DIY- („Do-It-Yourself“), Industrie- und Profikunden. JWO ist aufgrund der Ressourceneffizienz der Produktion im Westfälischen Coesfeld vom UBA und BMUB als Vorbild für die Branche geführt. Für die Industrie- und Profikunden entwickelt JWO spezielle auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen. Für die DIY-Branche offeriert und erarbeitet JWO, gemeinsam mit dem Handel, maßgeschneiderte und ganzheitliche Lösungen für die Marke des Handels und bietet ausgewählte Markenkonzepte an. Markenentwicklung und Category Management, Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit machen die DNA der JWO Gruppe aus. JWO beschäftigt mehr als 750 Mitarbeiter in Deutschland und Frankreich.

BEST PRACTICE

Ressourceneffizienz
JWO zeichnet sich durch eine besonders emissionsarme und umweltfreundliche Produktion wasserbasierter Farben, Lacke und Lasuren aus. Dies erreicht JWO durch ein modulares Produktions-verfahren in einem geschlossenen Fertigungssystem, das vom BMUB für die deutliche Absenkung von Emissionen gegenüber herkömmlichen Anlagen nach Branchenstandard prämiert ist. Darüber hinaus führt das Umweltbundesamt (UBA) die Lackproduktion von JWO als Referenzanlage für die gesamte Farbenbranche in der Datenbank „Cleaner Production Germany".

Auch im Bereich der Verpackungen ist JWO Vorreiter: Als erster Farbenhersteller in Europa füllte JWO 2011 Dispersionsfarbe in Kunststoff-Eimern aus hundertprozentig recyceltem Polypropylen ab, das als Sekundärrohstoff aus der Mülltrennung stammt. Zusammen mit einem Entsorgungsdienstleister und einem Verpackungshersteller hat JWO dieses Konzept gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Damit hält der Verbraucher heute in den meisten Fällen einen Farb-Eimer in seinen Händen, der über den gesamten Produktlebenszyklus rund 50 Prozent an Kohlendioxid gegenüber Eimern aus neuen Kunststoffen einspart – ein Ergebnis, das durch das Fraunhofer-Institut UMSICHT offiziell bestätigt ist. Seit dem Ersteinsatz dieser innovativ recycelten Kunststoff-Eimer kann JWO die Ersparnis an Kohlendioxid-Äquivalenten mittlerweile auf über eintausend Tonnen bilanzieren.

Auf Produktebene arbeitet JWO an umwelt- und gesundheitsfreundlichen Lösungen. So hatte JWO in 2015 auf der Hannover Messe eine neue Hybridlacktechnologie vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein von der DBU gefördertes besonders ressourcenschonendes Lacksystem auf Wasserbasis. Dieses ersetzt erstmals lösemittelhaltige Lacke in ihren klassischen Anwendungsbereichen und erzielt beste Streichergebnisse.

Gemeinsam mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen ist JWO dabei, im Rahmen von „Open Innovation“ weitere Lösungen zur Steigerung seiner Ressourceneffizienz zu erarbeiten. Aktuell ist JWO Industriepartner in einer Reihe öffentlich geförderter langfristiger Innovationsprojekte, dazu zählen das EU-Horizon2020-Projekt „MAESTRI“ und das INTERREG-Projekt „Sustainable Surfaces and Membranes (S2M)“.

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ADRESSE:
J. W. Ostendorf GmbH & Co. KG
Rottkamp 2
48653 Coesfeld
www.jwo.com

ANSPRECHPARTNER: 
Kai Minck
Manager CSR
Telefon: 02541 744608 
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»Innovationen fördern, Energie effizient einsetzen, Ressourcen schonen. Das ist unsere Strategie, Emissionen weiter zu verringern. Dabei ist es unser Ziel, dem Verbraucher Produkte mit hohem Nutzwert und niedrigem ökologischen Fußabdruck anzubieten.«

Jan Ostendorf, Geschäftsführer bei J.W. Ostendorf (JWO) und Jens Ostendorf, Geschäftsführer bei Renaulac, einem Unternehmen der JWO-Gruppe