COP26: Klimaschutz-Unternehmen zeigen, wie es geht

Klimaneutralität und klimaneutrale Lieferketten

Am kommenden Sonntag beginnt die 26. UN-Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow. Die Klimaschutz-Unternehmen appellieren an die Bundesregierung sich im Rahmen der Verhandlungen für konkrete und praktische Maßnahmen einzusetzen, die eine Grundlage für die Umsetzung der Klimaziele schaffen. Die Klimaschutz-Unternehmen stehen mit ihren umweltfreundlichen Innovationen und Produkten als Pioniere bereit, Klimaschutz zum Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft zu machen. „Noch mehr Unternehmen sollten ihrer Verantwortung gerecht werden und zu Vorreitern beim Klimaschutz werden. Hierbei gilt es, neue Wege zu gehen, insbesondere im Hinblick auf die Lieferketten“, sagt Annika Roth, Vorständin der Klimaschutz-Unternehmen und Trägerin des Deutschen Umweltpreises.

Mit guten und innovativen Beispielen gehen die Klimaschutz-Unternehmen voran. Sie zeichnen sich durch ambitionierte Ziele beim Klimaschutz und Energieeffizienz aus.  

„Auf der COP26 steht das Thema klimaneutrale Lieferketten ganz oben auf der Agenda. Unsere CO2-neutrale Eisproduktion und die damit verbundene Umstellung auf E-LKWs mit Tiefkühlung sind Leuchttürme und Meilensteine. Wir gehen diesen Weg konsequent weiter.“
Olaf Höhn, Geschäftsführer Florida-Eis Manufaktur GmbH

„Nachhaltiges Wirtschaften fängt bei uns bereits bei der Lieferkette an. Den Großteil der Metallabfälle unserer Fertigung geben wir an die Lieferanten zum Recyceln zurück. Durch diesen Kreislauf können 75 Prozent Abfälle wiederverwertet werden.“
Torsten Janwlecke, COO Phoenix Contact GmbH & Co. KG

„Der Schutz von Klima und Umwelt hat einen hohen Stellenwert in unseren Wertschöpfungs-ketten. So setzen wir z.B.  in einer hochgradig nachhaltigen Lieferkette Leindotteröl als heimische Ölpflanze für ein Bindemittel ein, aus dem Holzveredlungsprodukte herstellt werden. Durch regionalen Anbau und Weiterverarbeitung in lokalen Ölmühlen sind die Transportwege kurz, importierte Rohstoffe werden ersetzt. Durch den Mischanbau von Leindotter mit Erbsen wird Ackerfläche eingespart. Blühender Leindotter ist außerdem eine ideale Futterquelle für Bienen.“ 
Reinhold von Eben-Worlée, Geschäftsführender Gesellschafter der Worlée-Chemie GmbH

„Ab 2030 will unser Unternehmen klimapositiv sein. Auf diesem Weg orientieren wir uns an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Eine klimafreundliche Produktion und transparente Wertschöpfungsketten sind dabei für uns von zentraler Bedeutung.“
Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender Symrise AG

zum Seitenanfang