Auf dem Weg zum kreislauforientierten Unternehmen

Recycling-Angebot für alte Bettdecken und Kopfkissen

IKEA testet in Deutschland, Belgien und den Niederlanden Recycling-Angebot für alte Bettdecken und Kopfkissen - Fundgruben in IKEA Einrichtungshäusern werden in Circular Hubs umgebaut

Auf dem Weg zu einem kreislauforientierten und klimapositiven Unternehmen prüft IKEA immer wieder neue Möglichkeiten, um Materialien gemeinsam mit den Kund*innen so lange wie möglich nutzbar zu machen und zu recyceln. In einem Testzeitraum von Februar bis Mai bietet IKEA Deutschland ein Recycling-Angebot für ausgediente Bettdecken und Kopfkissen in ausgewählten Testhäusern an. „Als Teil der langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie bauen wir auch unsere bekannten Fundgruben in sogenannte Circular Hubs um“, sagt Berna Brandsaeter, Business Development Managerin IKEA Deutschland. „Damit möchten wir möglichst vielen Menschen das abstrakte Thema der Kreislaufwirtschaft erlebbar machen, indem wir zeigen, wie wir alle zusammen Ressourcen nachhaltig nutzen können.“

„Eine echte Kreislaufwirtschaft bedeutet: Aus alten Produkten werden wieder neue. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht, weil noch nicht überall die Voraussetzungen dafür geschaffen sind“, erklärt Indra Enterlein, Leiterin Ressourcenpolitik beim NABU. „Hier braucht es politische Rahmenbedingungen. Das Beste für Klima und Ressourcenschutz ist es, dass Produkte so lange wie möglich im Gebrauch bleiben. Deshalb ist die Einrichtung von Circular Hubs genau der richtige Weg.“

Gemeinsam alten Schätzen ein neues Leben schenken

Bis 2030 Produkte ausschließlich aus erneuerbaren und recycelten Materialien herzustellen, ist eines der Nachhaltigkeitsziele von IKEA. Um ein größeres Bewusstsein für Chancen der Kreislaufwirtschaft zu schaffen, testet IKEA in den drei Pilotländern Deutschland, Belgien und den Niederlanden ein Recycling-Angebot. Im Testzeitraum vom 19. März bis zum 31. Mai können Kund*innen ihre alten Bettdecken und Kopfkissen in 14 ausgewählte IKEA Einrichtungshäuser* in Deutschland bringen. Die Produkte werden im Anschluss von IKEA Partnerbetrieben fachgerecht gereinigt und direkt vor Ort für die Produktion neuer Bettdecken und Kopfkissen wiederverwendet. „Wir nehmen sowohl Produkte aus natürlichen Fasern wie Daunen und Federn als auch solche aus synthetischen Materialien zurück“, sagt Berna Brandsaeter. „Sie müssen nicht unbedingt bei IKEA gekauft worden sein.“

In einem Aktionsraum vom 19. Februar bis zum 19. März erhalten Kund*innen für ihre zurückgebrachten Produkte einen Rabatt-Coupon von 20 Prozent, den sie beim Kauf neuer Produkte des Betttextilien-Sortiments in den teilnehmenden IKEA Einrichtungshäusern einlösen können. Mit diesem zusätzlichen Anreiz möchte das Unternehmen seine Kund*innen motivieren, gemeinsam Materialien im Kreislauf zu halten anstatt sie wegzuwerfen.

Die Circular Hubs – IKEA macht Kreislaufwirtschaft erlebbar

Auch in den Fundgruben arbeitet IKEA schon lange nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Hier werden Möbelstücke bei Bedarf aufbereitet und anschließend neu verpackt und weiterverkauft – von Retouren über Ausstellungstücke bis hin zu gebrauchten Produkten aus dem Service „Zweite Chance“. Mit dem Umbau in Circular Hubs wird dieses Angebot weiter ausgebaut. „Damit möchten wir den wieder aufbereitenden Produkten einen höheren Wert geben und einen transparenten Einblick in unsere Arbeitsweise geben“, so Berna Brandsaeter. „Auch möchten wir zeigen, wie jede*r Einzelne den Lebenszyklus der eigenen Möbelstücke verlängern kann und mit Tipps und Tricks zu einem nachhaltigeren Konsum inspirieren.“

* Teilnehmende Einrichtungshäuser: IKEA Koblenz, IKEA Siegen, IKEA Wuppertal, IKEA Dortmund, IKEA Duisburg, IKEA Düsseldorf, IKEA Kaarst, IKEA Kamen, IKEA Berlin-Lichtenberg, IKEA Berlin-Spandau, IKEA Berlin-Waltersdorf, IKEA Hamburg-Altona, IKEA Hannover EXPO-Park und IKEA Großburgwedel

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