Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH (ESF)

FIRMENPROFIL

Feralpi Stahl beschäftigt in sechs Firmen am Standort Riesa, Kralupy und Csepel aktuell mehr als 700 Mitarbeiter, davon 31 Auszubildende, und gehört zur europaweit tätigen Feralpi Gruppe mit Sitz in Italien. Mit der jährlichen Herstellung von bis zu 1,2 Millionen Tonnen Stahl aus Schrott gehört Feralpi Stahl zu den zwölf größten Stahlproduzenten Deutschlands. Dabei vereint das Unternehmen eine gewachsene Expertise mit modernsten Fertigungstechnologien, die Umwelt und Ressourcen bestmöglich schonen und ist ein wichtiger Teil des Recyclingkreislaufes.

Stahl aus Riesa sorgt in der Bauindustrie für stabile Bauwerke und wird unter anderem zu Produkten für Betonelemente des Hoch- und Tiefbaus in Deutschland sowie Mittel- und Osteuropa weiterverarbeitet.
So ist Riesaer Stahl beispielsweise im neuen Berliner Flughafen oder in der Dresdner Waldschlößchenbrücke zu finden. ICE fahren ebenso auf „Festen Fahrbahnen“ aus Feralpi-Stahl.

 

BEST PRACTICE

Seit vielen Jahren investiert der Riesaer Stahlhersteller in die beste verfügbare Technik, um damit die Emissionswerte dauerhaft unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte zu halten. Dies bestätigen auch die EMAS-Zertifizierungen der vergangenen Jahre.

Recycling
Einen großen Stellenwert besitzt das Thema Recycling: So wird beispielsweise der erzeugte Stahl ausschließlich aus bis zu 1,2 Mio. Tonnen Stahlschrott pro Jahr hergestellt, der andernfalls kostenintensiv entsorgt werden müsste. Natürliche Ressourcen werden geschont, denn es müssen keine weiteren Bodenschätze wie Eisenerz zugeführt werden.

Energieeffizienz
Das eingesetzte Verfahren im Elektrolichtbogenofen spart im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsprozessen mit Hochofen und Blasstahlwerk bis zu 40 Prozent Energie und erzeugt zudem rund 20 Prozent weniger CO2.
Aus der Abwärme des Schmelzofens werden bis zu 35 Tonnen Sattdampf pro Stunde erzeugt. Der daraus gewonnene Strom wird für die Stahlerzeugung genutzt, darüber hinaus erhält das Riesaer Reifenwerk Heißdampf für die Reifenproduktion.

Vor seiner Verarbeitung wird der Stahlschrott noch einmal gereinigt und aufbereitet. Dadurch wird die Produktion effizienter: Der Stromverbrauch reduziert sich um 15 Prozent, die Schlackenmenge vermindert sich um 60 Prozent und der Verbrauch von Legierungselementen und Graphitelektroden ist jeweils um 10 Prozent geringer.
Generell hat sich FERALPI STAHL vorgenommen, bis zum Jahr 2020 die spezifischen Stromverbräuche durch die bereits umgesetzten und weitere geplante Effizienzmaßnahmen gegenüber 2008 um 14 Prozent zu senken.

ADRESSE:
ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH
Gröbaer Str. 3
01591 Riesa
www.feralpi.de

ANSPRECHPARTNER:
Frank Jürgen Schaefer
Werksdirektor
Tel.: +49 (0)3525 749100
Email schreiben

„Produzieren und Wachsen mit Rücksicht auf den Menschen und die Umwelt.“

Frank Jürgen Schaefer
Werksdirektor