ALDI SÜD – Gegen Lebensmittelverschwendung
ALDI SÜD setzt eine Vielzahl von Maßnahmen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung um.
Food Waste ist ein globales Problem: Viele für den menschlichen Verzehr produzierte Lebensmittel landen nicht auf dem Teller, sondern in der Tonne. Dies schadet Klima und Umwelt erheblich, da Anbau, Verarbeitung, Verpackung und Transport wertvolle Ressourcen, wie bspw. Wasser verbrauchen.1 Würde man Food Waste als eigenes Land betrachten, wäre es der drittgrößte Emittent von Treibhausgasen nach den USA und China.2 Daher hat ALDI SÜD sich i.R.d. Pakts gegen Lebensmittelverschwendung zum Ziel gesetzt, bis 2030 die Lebensmittelabfälle in den eigenen Prozessen um 50 % zu reduzieren (Basisjahr 2019). Dafür setzen wir z.B. auf intelligente Bestellsysteme und gezielte Preisreduzierungen. Neben den Maßnahmen in den eigenen Prozessen, setzt ALDI SÜD Maßnahmen, wie z.B. den MHD-Claim um, um Food Waste entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.
Wissenswertes
Die Reduzierung von Lebensmittelabfällen ist für ALDI SÜD von großer Relevanz. Aus diesem Grund hat der Discounter 2023 den durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat initiierten Pakt gegen Lebensmittelverschwendung unterzeichnet. Damit verpflichtet sich ALDI SÜD unter anderem zur Reduzierung der Lebensmittelabfälle um 30 % bis 2025 und 50 % bis 2030 (Basisjahr 2019).
Ein großer Fokus bei der Reduzierung von Lebensmittelabfällen bei ALDI SÜD liegt auf der Spende von nicht mehr verkaufsfähigen, aber noch verzehrfähigen Lebensmitteln. Über 98 % der ALDI SÜD Filialen führen eine Kooperation, z.B. mit der Tafel oder foodsharing. Dabei wird die Spende stetig weiter ausgebaut: 2025 hat ALDI SÜD die flächendeckende Möglichkeit zur Spende unverpackter Backwaren eingeführt.
ALDI SÜD führt verschiedene Maßnahmen zur Optimierung interner Prozesse zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen durch. Dabei steht z.B. die Haltbarkeit von Artikeln im Fokus: ALDI SÜD nutzt eine IT-gestützte Kontrolle des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHDs) bzw. Verbrauchsdatums (VDs), um die Warenwälzung in den Filialen und der Logistik zu optimieren. Lebensmittel die kurz vor Erreichen des MHDs stehen, werden zu einem reduzierten Preis angeboten, z.B. gekennzeichnet durch einen "30 %”-Sticker.
ALDI SÜD führt verschiedene Maßnahmen durch, um einen Großteil der Ernte von Obst und Gemüse abzunehmen. Zum Beispiel arbeiten wir mit unseren Obst- und Gemüse-Lieferant:innen an ganzheitlichen Abnahmekonzepten und passen unsere Produktanforderungen flexibel an die Marktsituation an (z.B. Schlechtwetterereignisse). Obst und Gemüse, welches sich qualitativ nicht für den unverarbeiteten Verzehr eignet, bietet ALDI SÜD in verarbeiteter Form an (z.B. Kartoffeln und Kartoffelsalat).
Unter der Eigenmarke Krumme Dinger verkauft ALDI SÜD Lebensmittel mit kleinen Schönheitsmakeln, die normalerweise eher verarbeitet, oder im schlimmsten Fall sogar vernichtet worden wären. Damit wird eine zusätzliche Absatzmöglichkeit für Lieferant:innen geschaffen und ebenfalls dazu beigetragen, einen Großteil der Ernte abzunehmen. Gleichzeitig zeigen die Krummen Dinger den Kund:innen, dass die kleinen optischen Makel keine Auswirkung auf den Geschmack der Lebensmittel haben.
Bereits 2018 hat ALDI SÜD einen Hinweis zum Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf verschiedenen Produkten aufgebracht. Ende 2024 wurde der neue Claim “Oft länger haltbar” eingeführt. Der Hinweis soll Kund:innen darauf aufmerksam machen, dass das MHD kein Wegwerfdatum ist und Produkte auch nach Ablauf des MHDs häufig noch genießbar sind.
ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG
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