CHMS – die hoch spezialisierte Wäscherei
Für Sauberkeit und Nachhaltigkeit in der Region und bundesweit
CHMS GmbH & Co. KG ist ein familiengeführtes Unternehmen, das sich auf die Wäsche von Schmutzfangmatten, Wischmopp und Stoffhandtuchrollen spezialisiert hat. Angefangen hat alles 1954 mit der Bearbeitung von Wäsche für Privathaushalte. Im Laufe der Zeit und vor allem mit dem Umzug nach Rödental auf die „grüne Wiese“ wurde aus der von Handarbeit geprägten Waschküche eine spezialisierte und hochmoderne Wäscherei. Nach mehreren Betriebserweiterungen werden täglich auf 7.500 m² ca. 22 Tonnen an Wäsche bearbeitet.
Seit Anfang der 90er Jahre wurde das Augenmerk immer mehr auf den Umweltschutz und die Ressourceneinsparung gelegt. Was anfänglich vor allem der Kosteneinsparung diente, wurde im Laufe der Zeit zum Aushängeschild des Betriebes. Mittlerweile gehört die Wäscherei zu den umweltfreundlichsten der Branche in Deutschland und weltweit.
Mit dem modernen Fuhrpark werden im Radius von 150 km die Matten, Handtuchrollen und Mopp beim Kunden direkt getauscht. Für Partnerwäschereien wird die Bearbeitung der Schmutzmatten und Handtuchrollen bundesweit und in den Benelux-Ländern übernommen.
7.410
TonnenCO2e-Einsparung jährlich
Den CO2-Anteil haben wir von 1990 1,3 kg/kg Wäsche auf aktuell 0,16 kg/kg Wäsche gesenkt.
Wissenswertes
Den Flusenfilter haben wir 2001 aus eigenen Beobachtungen heraus entwickelt und bauen lassen. Damals gab es keine Filter die Lauge mit ca. 80 °C filtern konnten. Durch diesen Filter können wir alle Wärmetauscher-Systeme nutzen und mit geringen Wartungsaufwand und stabiler Leistung betreiben. Ein Patent hierzu wurde in 2007 erteilt.
Ein Mangel-Umluftsystem ist bis heute einmalig. Bestehende Mangeln können nicht immer umgerüstet werden. Mit diesem Umluftsystem konnten wir die Leistung um 20% steigern und den Dampfdruck von 10,5 auf 8,5 bar reduzieren.
Auch der Wärmetauscher für die Mangelabluft ist bis jetzt nur bei uns so umgesetzt worden. Dieser Wärmetauscher arbeitet fast vollständig wartungsfrei und ist in drei Segmente unterteilt: In der ersten Stufe wird Prozesswasser von ca. 50°C auf 65°C nacherwärmt. In der zweiten Stufe wird Frischwasser von ca. 10°C auf 55°C erwärmt und in der dritten Stufe versorgen wir die Fußbodenheizung unserer Bürogebäude mit ca. 40°C.
In Zusammenarbeit mit der Technische Hochschule Nürnberg wurde ein Kaskaden-Trockner mit einem Energiebedarf von 200 W/kg entwickelt. Herkömmliche Trockner haben einen Energiebedarf von 600 bis 1200 W/kg je nach Bauart und Alter.
Den Gasverbrauch reduzierten wir von 1990 bis jetzt von 250 m³Gas/t Wäsche auf 56 m³Gas/t Wäsche.
Wir haben alle unsere Dachflächen von insgesamt 8.000 m² zur Regenwassergewinnung umgebaut.
2025 nahmen wir eine biologische Kläranlage in Betrieb, um unser Prozesswasser zu klären. So können wir 80% unseres Abwassers wiederverwenden. Mit der alten Aufbereitung einer Fällung und Flockung konnten wir lediglich 40% unseres Prozesswassers aufbereiten. Unseren Wasserbedarf konnten wir von 1990 von 24 l/kg auf 0,4 bis 0,6 l/kg senken.
Profil