Kemmler – Kemmler bringt’s!
Kemmler wird bis 2030 klimaneutral! Wie wir unseren Fuhrpark schrittweise verbessern
Die Firmenfamilie Kemmler bestehend aus Kemmler Baustoffe, Beton Kemmler, BEDO, Kemmlit und dem Kemmler Industriebau ist der Schrittmacher im modernen Bauen in Süddeutschland. Das vor über 135 Jahren gegründete Familienunternehmen hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Dahinter steht die Überzeugung, das Unternehmen gesund wachsen und gleichzeitig die Emissionen deutlich reduzieren können. Der größte Teil der Emissionen entsteht im Fuhrpark der Kemmler Baustoffe GmbH mit mehr als 100 LKW und 300 PKW, den wir schrittweise elektrifizieren und mit Strom aus nachhaltiger Produktion betreiben wollen.
Im Bild v.l.n.r.: Michael Huber (Geschäftsführer Kemmler Baustoffe Logistik Tübingen), Marius Gheorghiu (Berufskraftfahrer Kemmler Baustoffe Freiburg), Martin Kolb (Vertrieb schwere Nutzfahrzeuge Iveco Süd-West), Kurt Binder (Geschäftsführer der Muttergesellschaft von Kemmler Baustoffe).
7.000
TonnenCO2e-Einsparung
Von den 10.000 Tonnen CO₂, die unsere Firmenfamilie insgesamt produziert, entstehen fast drei Viertel allein in unserem Fuhrpark.
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Wissenswertes
In einem ersten Schritt wurde ein Gas-LKW angeschafft, dessen Emissionen praktisch bei Null liegen. Noch besser fürs Klima wird das bei der Nutzung von Biogas, das aus organischen Abfällen hergestellt wird und CO2-neutral ist.
Der LKW wurde eigens für die Baustoff-Logistik gemeinsam mit Hersteller Iveco entwickelt.
Zusätzlich zum Gasantrieb wurde durch enge Zusammenarbeit mit dem Kranhersteller Palfinger der Bio-Methan-LKW mit einem elektrischen Kran ausgestattet. Bislang musste der LKW immer laufen, wenn die Ware auf der Baustelle beim Kunden mit dem Kran entladen wurde. Durch die Elektrifizierung des Krans sparen wir uns den LKW-Leerlauf bei der Kranentladung – bei durchschnittlich zwei Stunden Kranentladung sind das bis zu 24 Liter Diesel pro Tag.
Der Elektrokran arbeitet dank seines Akkubetriebs flüsterleise, abgasfrei, sehr sparsam und ist mit seiner maximalen Hubhöhe von 21 Metern sehr flexibel und wie geschaffen für den Einsatz in der Innenstadt.
Die Anschaffung von E-LKWs wird in der aktuell herrschenden Baukrise unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geprüft.
Der Strom zum Betrieb der E-Flotte kann mittelfristig aus eigenen PV-Anlagen kommen. Bereits für mehrere Standorte von Kemmler Baustoffe als auch bei den Schwester-Unternehmen Beton Kemmler und Kemmlit sind schon große PV-Anlagen in Betrieb genommen.
Seit 2025 gibt es neben den klassischen Baustoff-Niederlassungen zusätzlich die Kemmler Solar GmbH, die PV-Komplettlösungen für gewerbliche und private Kunden aber auch intern anbietet und umsetzt.
Die PKW-Flotte wird nach und nach auf Elektro-Fahrzeuge umgestellt und an jedem Standort stehen Lademöglichkeiten zur Verfügung. Inzwischen sind es über 100 Ladestationen an unseren 34 Standorten. Von unseren über 300 Firmen-PKW sind 50 reine Elektro- und 23 Hybrid-Fahrzeuge (zusammen also annähernd 25% der PKW-Flotte). Zudem bieten wir gern genutzte Jobräder für unsere über 2000 Mitarbeiter an.
Kemmler Baustoffe GmbH
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