Weidmüller forciert die Verlängerung von Produktlebenszyklen im Projekt „GoProZero“
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur übergibt Förderbescheid an Projektpartner
Das Elektro- und Verbindungstechnikunternehmen Weidmüller beteiligt sich am Innovationsvorhaben GoProZero des Spitzenclusters Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL). Zum Projektstart überreichte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, den Projektpartnern einen Förderbescheid in der Universität Paderborn. Das Ministerium fördert das Projekt, das eine Laufzeit von drei Jahren hat. „Weidmüller ist seit 175 Jahren Pionier, wir leben Innovationen. Mit der Beteiligung am GoProZero-Projekt legen wir bewusst einen Fokus auf nachhaltige Produkt- und Prozessentwicklung“, erklärte Dr. Sebastian Durst, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller Gruppe, bei der Übergabe des Förderbescheids.
Vor dem Hintergrund strengerer Regulierungen, knapper werdender Ressourcen sowie steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit befasst sich das it’s OWL-Förderprojekt mit der Gestaltung von integrierten Produktentstehungssystemen als Enabler für Zero Emissions (GoProZero). Das Projekt unterstützt die Transformation hin zu zirkulären Geschäftsmodellen. Dabei entwickeln die Projektbeteiligten Strategien, die sich auf die Verlängerung von Produktlebenszyklen sowie die Schließung von Materialkreisläufen ausrichten.
Weidmüller sowie fünf weitere Unternehmen führen als Partner des Projekts jeweils ein eigenes Leuchtturmprojekt durch. Das Vorhaben des Detmolder Familienunternehmens Weidmüller zielt darauf ab, die Lebensdauer und Effizienz von Automatisierungsprodukten wie Steuerungen durch kontinuierliche Software- und Hardwareupdates zu verlängern. Zudem wird überprüft, wie Strategien der Wiederverwendung, -verarbeitung und -aufbereitung bei Produkten wie Reihenklemmen und deren Bestandteile technisch und wirtschaftlich anwendbar sind. Bereits heute werden bei Weidmüller Metall- und Kunststoffabfälle in großem Umfang bei der Fertigung neuer Produkte als Post-Industrial-Recycling (PIR) wiederverwendet.
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