Neumarkter Lammsbräu startet Klimastrategie 2.0

Optimierung durch Projekt "Wege zum klimaneutralen Unternehmen"

Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu hat jetzt sein Projekt „Klimastrategie 2.0“ gestartet. Kernpunkt des Vorreiterprojekts ist die komplett wissenschaftsbasierte Optimierung der erfolgreichen Klimastrategie der Oberpfälzer, mit der sie im eigenen Unternehmen und bei der bezogenen Energie allein seit 2012 schon rund 24 Prozent CO2 eingespart haben.

Johannes Ehrnsperger, Inhaber und Geschäftsführer von Neumarkter Lammsbräu: „Wir achten bereits seit Jahrzehnten darauf, dass wir einen möglichst kleinen CO2-Fußabdruck haben und auch unseren Enkeln eine intakte Welt hinterlassen. Was wir noch nicht vollständig vermeiden können, kompensieren wir durch gezielt ausgewählte Klimaschutzprojekte mit höchsten Standards und sind damit schon jetzt klimaneutral. Gerade mit Blick auf das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommens reicht uns das aber noch nicht. Uns ist wichtig, dass unsere Klimaschutz-maßnahmen immer optimal ineinandergreifen, wir in allen Bereichen noch besser werden und damit das Maximum an CO2 einsparen. Wir stellen unsere Klimastrategie deshalb ab sofort konsequent auf den Prüfstand und richten diese als erster mittelständischer Lebensmittelhersteller Deutschlands komplett an den Science Based Targets, kurz SBTs, aus.“

Basis für die wissenschaftliche Optimierung der Klimastrategie des Bio-Pioniers entlang von SBTs ist ein fein abgestimmter Prozess, den die Oberpfälzer im Rahmen des Projekts „Wege zum klimaneutralen Unternehmen“ der Klimaschutzunternehmen e. V. gemeinsam mit der Universität Kassel, Fachgebiet Umweltgerechte Produkte und Prozesse, bis zum 31.12.2022 durchlaufen. Dieser umfasst drei aufeinander aufbauende Schritte:

 

1. Eingehende Potentialanalyse am Standort: Bewertung von möglichen Reduktions- und Ausgleichsmaßnahmen anhand von ökologischen und ökonomischen Faktoren. Geprüft wird beispielsweise, welche zusätzlichen Möglichkeiten zur weiteren Steigerung der Energieeffizienz oder Nutzung von Flächen für die Gewinnung regenerativer Energien bestehen.

2. Ausrichten der Klimastrategie entlang der SBTs: Wissenschaftliche Hochrechnung der möglichen und nötigen Treibhausgas-Reduktion bis 2030, Verpflichtung zu Reduktionszielen und Veröffentlichung der Ziele auf sciencebasedtargets.org

3. Zusätzliche Potentialanalyse außerhalb des eigenen Unternehmens: Weiterentwicklung der Treibhausgasbilanzierung und Prüfung von Reduktionspotentialen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Fokus liegt hier beispielsweise auf der bestmöglichen Vermeidung von CO2-Emissionen, die bei der Erzeugung von Getränkezutaten wie Hopfen etc. anfallen.

Die komplette Meldung von Neumarkter Lammsbräu finden Sie hier.

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