Was stoppt den Klimawandel?

360°-Klimamanagement.

Eine Chance auf Zukunft?

360°-Klimamanagement.

Null CO2?

360°-Klimamanagement.

Bessere Energieeffizienz?

Das allein reicht nicht, um Antworten auf den Klimawandel zu geben.

Für die Eversfrank Gruppe, ein international agierendes Druck- und Medienunternehmen, ist umweltbewusstes Arbeiten seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Womit klar ist, dass die alleinige Betrachtung von Energieeffizienz den Herausforderungen des Klimawandels und der Verantwortung der Industrie nicht gerecht wird. Die gesamte Wertschöpfungskette der Produkte muss optimiert werden. Das heißt also, Analyse, Bewertung und Steuerung des Gesamtprozesses hinsichtlich aller CO2-Emissionen, direkter ebenso wie indirekter – die sogenannten Scopes 1-3. Oder kurz gesagt: 360°-Klimamanagement.

SCOPE 1

Direkte Emissionen, die durch die Geschäftstätigkeit entstehen: ca. 12.000t CO2. 94% entfallen durch klimaneutrales Erdgas seit 2017/18, die restlichen 6% CO2 werden durch Evers-ReForest kompensiert.

SCOPE 2

Die Sekundärenergien Strom und Fernwärme: ca. 21.000t CO2. 95% eingespart durch Ökostrom seit 1.7.2013, die restlichen 5% CO2 werden seit dem 1.7.2017 durch Evers-ReForest kompensiert.

SCOPE 3

Vor- und nachgelagerte Prozesse: ca. 350.000t CO2. 70% davon sind papierabhängig (Auswahl Papiersorte). Mit Beratung, grünen Druckmodulen, Evers-ReForest versuchen wir, Kunden zur CO2-Reduktion zu bewegen.


Was wir bisher erreicht haben.

0
t
CO2/Jahr

Durch den Einsatz von Ökoenergie werden auf der Energiemengenbasis des letzten Geschäftsjahres 2016/17 ca. 33.000t CO2 pro Jahr eingespart (bezogen auf die eigenen CO2-Faktoren gemäß §42 EnWG).

0
MWh
Energie/Jahr

Durch die erreichte langfristige Steigerung der Energieeffizienz ergibt sich, bezogen auf den aktuellen Papiermengeneinsatz, eine Energieersparnis von ca. 70.000MWh pro Jahr (aktuelles Geschäftsjahr bezogen auf die Ausgangsbasis Geschäftsjahr 2004/05).


Weniger CO2:
von den Rohstoffen bis zur Produktverwertung.

Sinnvolles Klimamanagement gemäß GHG Protocol.

Es gibt nichts, was man nicht besser machen könnte.

Klimaschutz ist bei uns ganzheitlich. Hier einige unserer wichtigsten Themen:

  • Ressourcen (Ökoenergien, Silikonkonzentrat, Makulatur-Reduzierung, Wassereinsparung etc.)
  • Beleuchtung (LED-Beleuchtung, Steuerung etc.)
  • Green IT („Thin Clients“)
  • Transport (innerbetrieblicher Verkehr)
  • Antriebe und Motoren
  • Druckluft (Steuerung, Kompressormanagement)
  • Heizung, Lüftung (Steuerung und Regelung)
  • Abwärmenutzung, Wärmerückgewinnung, Wärmeeinbindung und Überschussausschleusung
  • Mitarbeiterschulungen

Sinnvolles Klimamanagement braucht aber ebenso klar definierte Standards, wie u.a. EMAS und das GHG -Protocol. Wie wir hier arbeiten, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Unsere Maßnahmen zur direkten CO2-Reduktion.

Der GHG-Standard ist die Grundlage für unsere Maßnahmen, wobei seine Einteilung in Scopes für eine umfassende Betrachtungsweise sorgt.

Scope 1 betrifft die direkten Emissionen, die durch unsere eigene Geschäftstätigkeit entstehen. Bei uns gilt das im Wesentlichen für Erdgas, das wir zum Trocknen während des Druckens benötigen. Hinzu kommen die Emissionen der Lösungsmittel, der Druckfarben, von Staplern und Dienstfahrzeugen.

Da sie mit dem heutigen Stand der Technik fast unvermeidbar sind, nutzen wir seit dem 1.7.2017 nur noch klimaneutralisiertes Erdgas. Womit der Hauptanteil der Emissionen kompensiert wird. Die restlichen Anteile werden durch unser eigenes Aufforstungsprojekt Evers-ReForest ausgeglichen.

 

 

95% weniger CO2 bei Strom und Fernwärme.

Dieser Bereich betrachtet Emissionen, die mit eingekaufter Energie verbunden sind: Bei uns sind das hauptsächlich Strom und ein geringer Anteil Fernwärme. Seit 1.7.2013 setzen wir in der gesamten Unternehmensgruppe ausschließlich Ökostrom (Wasserkraft aus Norwegen) ein, womit 95% der gesamten Ausstöße an CO2 entfallen.

Die restlichen 5% kompensieren wir ebenfalls durch unser eigenes Aufforstungsprojekt: Übrigens sind so bereits 260.000 Hainbuchen, Eichen, Ahorn und Linden in Schleswig-Holstein gepflanzt worden.

 

 

Worauf wir am wenigsten Einfluss haben – leider.

Bei Scope 3 geht es um die vor- und nachgelagerten Prozesse. Allein 70% aller Emissionen unserer Druckprodukte entstehen durch das Papier bzw. seine Herstellung. Wobei dessen CO2-Faktoren zwischen 0,6t und 1,3t (pro Tonne Papier) schwanken. Unschwer sich vorzustellen, wie wichtig da allein die Auswahl des Papiers ist.

Unsere Strategie: ausführliche Beratung der Kunden zu

  • Papiersorte
  • Papierlieferanten (wg. Transportwegen etc.)
  • zum Produkt selbst: z. B. individualisierte Broschüre vs. Streuartikel u.Ä.
  • relevanten Zertifizierungen (z. B. Blauer Engel, Nordic Swan, EU-Ecolabel)
  • unseren firmeninternen Standards wie mineralölfreie Druckfarben etc.
  • Klimaneutralisierung durch Evers-ReForest

Aber auch unsere Lieferanten versuchen wir in eine verantwortungsvolle, ökologische Richtung zu bewegen.

Mit unseren Beschaffungsrichtlinien geben wir Standards zu

  • Energieeffizienz
  • der Chemikalienverordnung REACH
  • Umweltmanagement
  • Zertifizierungen wie Blauer Engel usw.

vor. Werden sie nicht eingehalten, arbeiten wir nicht zusammen – ganz konsequent.

Kann man Recycling pushen?

Ja. Und nein. Die Recyclingquote für Papier liegt in Deutschland bei 74% (lt. Umweltbundesamt).
Mehr wäre gut, aber wie sollen wir als Druckunternehmen dafür sorgen? Wir können an dieser Stelle nicht das Konsumentenverhalten beeinflussen, aber wir haben zusammen mit einem der führenden Recyclingpapierhersteller einen integrierten, regionalen Stoffkreislauf entwickelt. So entstehen aus unseren 7.200t sortenreinem Altpapier 5.760t neues, hochwertiges Recycling-Magazinpapier.

Mit dem Erfolg: Eine Broschüre inklusive Papier und Druck verursacht so 22% weniger CO2 (lt. IFEU-Institut) als allein bei der Herstellung eines üblichen Reclyclingpapiers entsteht.

Bleiben die Druckplatten. Sie bestehen aus hochreinem Aluminium (>99,9%) und Aluminiumoxid (0,1%). Der Herstellungsprozess ist enorm energieintensiv und produziert somit 16,5 kg CO2 pro Kilo Druckplatte. Wir können sie fast komplett recyceln, in einem nahezu geschlossenen Kreislauf.


Gelebter Klimaschutz.

„Nachhaltigkeit ist unser Grundgerüst, denn nur so können wir auch in Zukunft noch das tun, woran wir heute arbeiten.“
Kay Julius Evers
Geschäftsführer
„Klimaschutz ist bei Eversfrank eine Herzensangelegenheit.“
Lea Raahauge
Auftragsmanagerin
„Wir brauchen Mut, um den Klimawandel anzugehen.“
Hauke Klinck
Energie- und Umweltmanagement
„Damit kommende Generationen eine Chance haben, müssen wir uns weiterentwickeln — was aber auch jetzt schon für unsere Kunden ein Gewinn ist.“
Matthias Langeohl
Geschäftsführer Technik und Produktion

Auf dem Weg zur Klimaneutralität.

In den letzten 5 Jahren haben wir unsere Energieemissionen um ca. 95% reduziert.

2013
Durch den Einsatz von Ökostrom ab dem 1.7.2013 konnten wir den CO2-Ausstoß von 25.000t/a um 68% drücken.
2015
8.000t/a CO2
2018
Der Einsatz von klimaneutralem Erdgas reduziert die Ausstöße auf ca. 1.400t/a. Da selbst bei Ökoenergien (gem. ecoinvent-Datenbank) durch Transport etc. Treibhausgase entstehen, weisen wir hier prinzipiell nicht 0% CO2 aus.

Die Eversfrank Gruppe in kurz.

Standorte:

Meldorf, Preetz, Alzey, Neumünster und Berlin (Druck) Hamburg, Kiel, Chicago (Medien).


Weitere Best Practices in diesem Bereich.

Ansprechpartner

Hauke Klinck
Energie- und Umweltmanagement
Tel. +49 (0) 4832 / 608 272
Hauke.Klinck@noSpameversfrank.com