„Wir denken in Generationen,
nicht in Quartalen.“

Christian Rinn, Geschäftsführer.

„Aus gewachsenem Energie-Know-how wurde unser Meisterstück.“

Johannes Schramm, Energiebeauftragter.

Die Zukunft beginnt in Halle 54.

Ein Schwergewicht der Nachhaltigkeit.

Sie sehen eine Halle? Wir sehen ein Stück Zukunft.

Das allein reicht nicht, um Antworten auf den Klimawandel zu geben.

Auf den ersten Blick: ein Bearbeitungszentrum für Fertigteile der Betonindustrie. Rechteckig, praktisch, gut. Was aussieht wie ein ganz normales Industriegebäude, ist in Wahrheit eine kleine Revolution. Ein geschlossenes Energiekonzept, das nicht nur die Gebäudehülle, sondern die gesamte Nutzung energieeffizient umsetzt. „Mit diesem Konzept berücksichtigen wir die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) und erreichen so den KfW-Standard 55 für Industriegebäude“, sagt dazu Johannes Schramm, der Projektleiter der Firma Rinn. Nachhaltiges Bauen, das bei Wohn- und Bürogebäuden längst Standard ist: jetzt und hier umgesetzt für die Industrie.

Die Halle 54. Ein Gebäude voller innovativer Ideen. Klicken Sie sich durch.


Die Halle 54.

Das Paradebeispiel für ganzheitlich gedachten Klimaschutz.

Das Dach.

Ein durchgängiges Lichtband in der Hallenmitte lässt Tageslicht durch die Decke fallen.

Beleuchtung.

Die LED - Beleuchtung hat mit 3 Watt/qm einen sehr geringen Energiebedarf. Eine Tageslichtsteuerung sorgt automatisch für optimale Beleuchtung bei jeder Tages- und Jahreszeit.

Dreifach verglaste Fensterflächen ermöglichen großflächigen Tageslichteinfall ohne Wärmeverlust.

Energiekreislauf.

Kompressoren mit Wärmerückgewinnung stellen die Druckluft für die Strahlbearbeitungsanlagen bereit. Die hier gewonnene Wärmeenergie reicht aus, um die Halle zu 100% zu beheizen. Eine Fußbodenheizung verteilt diese Energie in der Produktionshalle. Die großen Filteranlagen sind so konzipiert, dass die entstehende Wärme nicht nach außen abgegeben werden muss, sondern in der Halle bleiben kann.

Energieeffizienz.

Eine rundumlaufende, gedämmte Bodenplatte steigert die Effizienz der Fußbodenheizung. Verstärkte Wandelemente, die eigens für die Produktionshalle entwickelt wurden, garantieren eine Dämmung entsprechend den Vorgaben des KfW-Effizienzhaus-55-Standards. Eine doppelte Dämmschicht verhindert einen Wärmeverlust über das Dach.

Ressourcenschonung.

Das Regenwasser wird in Tanks aufgefangen und in der Pflasterproduktion zur Betonherstellung verwendet. Der bei der Bearbeitung anfallende Staub wird ebenfalls aufgefangen und in einem geschlossenen System zu einem Silo gefördert. So kann er im Hinterbeton der Pflasterfertigung wiederverwendet werden. 

Klimaschutz in jeder Hinsicht.

Die umfassend gedachte Halle 54 erspart 132t CO2 pro Jahr. 


Was die Halle 54 schon gespart hat:

ca.
0
t/Jahr
CO2
0
kWh/Jahr
Energie

Die grünste Halle weit und breit.

Für Qualität, Effizienz, Mensch – und Klima.

Man tut, was man kann.

„Ökonomie und Ökologie sind kein Gegensatz, sondern bedingen einander – Rinn ist dafür beispielhaft“ – große, dennoch wahre Worte des Ministerpräsidenten Bouffier* zur Einweihung der Halle 54. Gut 4 Millionen Euro Investitionssumme stecken in der neuen, 3.300qm großen Produktionsstätte des Betonherstellers. Und das über Jahre gesammelte Wissen, das Rinn zu einem der führenden mittelständischen Unternehmen im Bereich Klima und Umwelt gemacht hat. Weshalb es auch als Sieger 2018 den deutschen Nachhaltigkeitpreis erhielt.

Nachhaltigkeit als unternehmerisches Leitprinzip: In Halle 54 wurde keine Möglichkeit ausgelassen, der Energie- und Ressourcenwende ein weiteres, großes Stück näher zu kommen.

* http://www.giessener-anzeiger.de/wirtschaft/wirtschaft-regional/heuchelheim-rinn-beton-und-naturstein-gmbh-nimmt-vier-millionen-euro-teure-halle-offiziell-in-betrieb_18219950.htm

Clever an allen Ecken und Kanten.

Wände, Boden, Dach, Fenster: Wie bei einem modernen Wohnhaus nach KfW-Standard wurden sämtliche Hallenelemente in den Dienst von Energieeinsparung und Nachhaltigkeit gestellt.

  • Die 14 cm dicken Wandelemente wurden eigens für die Halle entwickelt (nach EnEV: KfW- Standard 55 für Industriegebäude)
  • Die Bodenplatte ist vollständig rundumlaufend gedämmt. Für eine deutliche Effizienzsteigerung der Fußbodenheizung
  • Eine doppelte Dämmschicht minimiert einen eventuellen Wärmeverlust über das Dach
  • Dreifach verglaste Fenster: kein signifikanter Wärmeverlust bei großzügigem Tageslichteinfall

Bloß nichts verschenken.

In der Produktion von Betonelementen wird durch den Einsatz von Kompressoren eine enorme Menge Prozesswärme erzeugt. Ebenso ist die Staubentwicklung nicht unerheblich. Unser maßgeschneidertes Gesamtkonzept sieht eine lückenlose Nutzung bzw. Weiterverwertung vor.

  • Die Kompressoren für die Strahlbearbeitungsanlagen verfügen über ein integriertes Wärmerückgewinnungssystem, das den Wirkungsgrad dieser Anlagen von 60% auf erfreuliche 96% erhöht. Mit der Wärme kann durch die Fußbodenheizung rund ums Jahr die komplette Halle beheizt werden. Und im Sommer nutzen wir die Druckluftabwärme zur Klimatisierung in der Aushärtekammer der Pflasteranlage. Das kompensiert jährlich nochmal 200.000kWh zusätzlich
  • Unsere Luft-Filteranlagen sind eigens so konzipiert, dass die Wärme nicht mit der Abluft in die Landschaft gelangt, sondern in der Halle bleiben kann. Das Ergebnis: 400.000kWh weniger pro Jahr.
  • Entstehender Staub wird während der Produktion in einem geschlossenen System aufgefangen und kommt im Hinterbeton der Pflasterfertigung sinnvoll zum Einsatz

Sparen. Sparen. Sparen.

Licht und Regenwasser: Manches stellt Mutter Natur kostenlos zur Verfügung. Mit anderen Ressourcen, wie z.B. Strom für zusätzliche Beleuchtung, gehen wir besonders sorgsam um. Die neuesten Technologien helfen uns dabei.

  • In einer speziell für diese Halle errichteten Zisterne sammeln wir jährlich 80.000 Liter Regenwasser von den Dachflächen, die in die Betonproduktion einfließen
  • Ein sogenanntes Lichtband, also ein durchgehendes Fenster am First der Halle, steht für optimale Nutzung des natürlichen Tageslichtes, genauso wie die großzügigen Fensterflächen. Bei einer Produktionshalle keine Selbstverständlichkeit
  • So hell wie nötig, so sparsam wie möglich: Optimale Beleuchtung ist unerlässlich für den Produktionsprozess. Für richtig dosiertes Licht zu jeder Tages- und Jahreszeit sorgt unsere smarte Tageslichtsteuerung. Eine Komplettausstattung mit stromsparenden LEDs ist dabei selbstverständlich

Am Menschen kommt keiner vorbei.

Gradgenaue Raumtemperatur, staubfreie Luft, optimale Lichtverhältnisse – was für die Produktionsprozesse positiv und förderlich ist, stellt für die Mitarbeiter Lebensumfeld für viele Stunden am Tag dar. Jahr für Jahr.

Beste Arbeitsplatzbedingungen also als Teil und Ergebnis des unternehmerischen Leitprinzips der Nachhaltigkeit, das von den Mitarbeitern geschätzt und mitgetragen wird. So war bei einer Mitarbeiterbefragung der am besten bewertete Einzelpunkt: „dass Rinn nachhaltig handelt“.


Neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit.

„Dieses Konzept zeigt, dass sich die Fertigung einzigartiger Produkte und der nachhaltige Umgang mit Mensch und Umwelt nicht ausschließen.“
Johannes Schramm
Energiebeauftragter und Projektleiter
„Ein Musterbeispiel gelebter Verantwortung.“
Volker Bouffier
Ministerpräsident von Hessen
(Quelle: www.giessener-anzeiger.de)
„Wir sind stolz darauf, einer Gruppe von Unternehmen anzugehören, die sich ihrer Rolle als Vorreiter bewusst ist und mehr für Energieeffizienz und Klimaschutz tut, als von der Politik gefordert.“
Christian Rinn
Geschäftsführer

Auf diese Halle sind wir schon ein wenig stolz.

Gutes Arbeitsklima für Mensch und Beton. Großfotos zeigen den Besuchergruppen Produkte im Einsatz.
Alfred Metz und Johannes Schramm bei der Bauüberwachung.
Im Technik-Raum der Druckluftversorgung.

Rinn in kurz.


Weitere Best Practices in diesem Bereich.

Ansprechpartner

Johannes Schramm, Dipl.-Ing. (FH)
Energiemanagement
Tel. +49 (0) 641 / 6009 0
info@noSpamrinn.net